Spoku Polonia

Społeczność Na Rzecz Promocji Kultury

SPOKU Plonia XV Die Slawenburg Raddusch

Ein Blick auf die geografische Weltkarte zeigt die Fokusierung auf Mitteleuropa; kulturell ist der Einfluss des antiken Griechenlands und Roms entsprechend praegend.

Ein Blick in entsprechende Abhandlung, aber auch regulaere Schulbuecher zeigt diese Einstellung.

Die Reise- und Forschungstaetigkeit Neugieriger fuehrte zur Erweiterung des Blickfeldes, so dass die Vielfalt aus Einstrom-, Zweistrom,- Fuenfstromkulturen bekannt wurden.

Mehr und mehr wurden durch Ausgrabungen bzw. Freilegungen Kulturen in Mittel- und Suedamerika, aber auch in Fernost offenbart.

Erst durch den Einsatz neuzeitlicher Techniken wird der Blick erweitert und zeigt die bisher verborgenen Resultate bzw. Fragmente anderer Kulturen unter der Erdoberflaeche.

Durch Satelliten-Archaeologie wurden Kulturen am Mississippi und am Amazonas entdeckt.

Aber auch in Mitteleuropa bekommen Ausgrabungen hiesiger Kulturen eine neue Aktualitaet; Resultate laengst entschwundene Staemme bzw. Voelker, diese aufgegangen in Nachfolge-Siedlern, bereichern das Wissen und fuehren Menschen, gross und klein, in neue, wunderbare Museumswelten, begleitet durch Artefakte, Repliken, u.a.

Zwischen Berlin und Cottbus, bei Vetschau, liegt -in einer weiten, offenen Ebene, die Slawenburg Raddusch.


Vom Parkplatz fuehrt der Weg entlang an Holzskulturen


in der Ferne erkennt man schon die riesige Rundanlage.


Aussenwand und deren Detail, sowie der Aussenschutz durch Wassergraben geben eine Vorstellung von einer eventuellen Verteidigung:


Im Innern der Anlage ist der Zugang zu den "Museumswelten"


Vorbei an Wandmalereien mit Alltagsszenen





kann der Besucher Ausgrabungsobjekte und deren Zuordnung studieren

sowie ueber den Hausbau der damaligen Siedler erfahren.


Die Ausbreitung der Slawen, die - der Anfangspunkt von SPOKUpolonia in Wolin, zeigt in Phasen verschiedene Nachbauten, die in dieser Dokumentation zu sehen sind.

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posted by Ume Farwa Shirazi @ May 18, 2022, ,

SPOKU Polonia XIV

Die Vormacht der antiken Klassik

Wer zuerst kommt

Norbert Pintsch

Es ist ein langer kolonialer Zentrismus, der sich in der Bildung breitgemacht hat nach dem Motto: Wer zuerst kommt, der malt zuerst!

Das Glueck ist ein Vorwand, der die beguenstigt, die ihre Gedankenwelt nachvollziehbar gemacht hat,- in Wort und Schrift. Nicht alles ist erkannt und verstanden,- schriftaehnliche Zeichen im Fuenfstromland warten auf Entzifferung,- ein Beleg, aehnlich dem Diskuss von Phaistos ist bisher ausgeblieben und so beschraenkt sich das Verstaendnis.

Dank der Satteliten- und Luftbild-Archaeologie erschliessen sich neue Erkenntnisse und zeigen z.B. Gross-Kulturen am Missisippi und am Amazonas.

Blickt man in Mitteleuropa um sich herum, so gibt es nur spaerliche Ansaetze, aber auch nur geringes Interesse an vorigen Siedlern und deren Besonderheiten. Werden Projekte installiert, so sind sie zumeist Produkt eines Geschaeftsmodells um Nah-Touristen zum Konsum anzulocken.


Wo sind Gannahalls Spuren?

Ein Blick ins Internet zeigt, wieviele Projekte es gibt, die sich mit dem Leben der Altvorderen und deren Siedlungen vor etwa 1000 Jahren in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beschaeftigen.

Ausgangspunkt war das Projekt Wolin an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern, das durch das jahrelange und ausdauernde Wirken von Agnieszka und ihre Kollegen Bedeutung und Ausstrahlung erfahren hat.

Leider, der Pandemie gezollt, konnte nun bereits im 2. Jahr keine Aktivitaet durch interssierte Volontaere (das Schreiben von Runen im Skriptorium, die Verarbeitung von Fischleder, das Herstellen von einfachem Spielzeug fuer Kinder, sowie erklaerende Fuehrungen zu den Bauten) durchgefuehrt werden.

Dennoch gilt es zu schauen, was aehnliche Projekte bewirken oder versuchen zu bewirken. Ein dreitaegiges Treffen Gleichgesinnter fand im Norden Nauens, in Gannahall, so der Name des Projektes, statt,- mit Kinder-Streitkaempfen und bei wenig mittelalterlichen Genuessen (Bratwurts und Limonade).

Es zeigt, wie wichtig Leitfiguren sind, die Projekten anhaltend Leben einhauchen, so wie Agnieszka und ihr Team in Wolin!

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posted by Ume Farwa Shirazi @ October 12, 2021, ,

SPOKU Polonia XIII

Das Leben geht weiter,- mit und ohne Pandemie!

Besuch von Wolin, Wiedersehen mit Agnieszka


Agnieska und Senta im passenden Outfit

Nach wie vor herrschen Beschraenkungen, lediglich wegen des Sommersonnenfestes fand eine kleine Zeremonie statt.


Festplatz


Senta im passenden Outfit vor dem Scriptorium, ohne Schueler

Bei der Beschaeftigung mit den Wikingern bleibt der Besuch von anderen, wikinger-affinen Plaetzen nicht aus.

Wikinger, Normannen, Waraeger u.ae., ueber genauere Bezeichnungen lohnt es sich nicht zu streiten,- Tatsache ist das Vorhandensein einer grandiosen Kultur, die sich durch umfangreiches Handeln auszeichnete (entlang der Fluesse bis zum Schwarzes Meer), wie auch mit der Besiedlung ferner Regionen (Labrador, Groenland, Island, Faroer-Inseln), ebenso die Beherrschung europaeischer Regionen (Normandie, Sizilien).

Visby und sein wunderbares Museum auf der Insel Gotland (der geschichstfreundliche Mensch erinnert sich an die West- und Ostgoten) in der Baltischen See / Ostsee, ist einer der wichtigen Platze, die im Zusammenhang mit Wolin besucht werden sollten!


Handelswege der Wikinger


Visby hat eine denkmalgeschuétzte Altstadt, in der das Museum liegt.


Altstadtimpression


Museum, linke Bildseite


Runenstein

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posted by Ume Farwa Shirazi @ July 07, 2021, ,

SPOKU Polonia XII

Ein Besuch in Wismar bei Ramona Stelzer am 27.November 2020

Die Beschaeftigung mit Fischleder begann im IDM-Projekt in Flateyri,- automatisch ergab sich das Interesse fuer die Wikinger, das einen neuen Ansatzpunkt im Wolin-Projekt fand.

Parallel mit Wolin wurden Museums-Projekte in Haithabu, Ukranenland, Foteviken besucht.


Das Material Fischleder fuehrt Sabine Piltz und Senta Siller nach Saudarkrokur , Viechacht, Reitzenschlag . In Nauen-Gross Behnitz vetrieften sie die Beschaeftigung mit dem besonderen Material, so dass Recycling-Produkte entstanden, z.B. die Aufwertung vorhandener Taschen durch Fischleder-Adaption. 




An der Ostsee ergaben sich neue Kontakte mit Maike Hansen (siehe die vorangegangenen Blog)s, und in Wismar mit Ramona Stelzer. 




Der Einsatz von Fischledern im Design-Bereich laesst den Produktions-Prozess in den Hintergrund treten. Das verwendete Material stammt auc umweltfreundlicher Produktion, Schwerpunkt ist die Gestaltung.


Als Arbeits-Titel verwenden wir den Begriff DeCycling.

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posted by Ume Farwa Shirazi @ April 04, 2021, ,

SPOKU-Blog XI

Hinweis fuer unsere auslaendischen Interessenten

Der SPOKUblog stellt der 11. Ausgabe eine Erklaerung voran:

SPOKUpolonia ist das polnische Wikinger-Projekt auf der Insel Wolin, die sich mit experimenteller Archaeologie beschaeftigt und im Rahmen eines EU-Programmes mit Foteviken in Suedschweden und Haithabu in Deutschland kooperiert. Ziel ist die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich der Besiedlung zu lenken.

Interessanterweise gibt es, auf Grund gesetzlicher Bestimmungen betreffend der Bodenuntersuchung, immer mehr solcher Fundorte,- so auch auf dem Landgut Stober in Nauen Funde des Stammes der Semnonen.

Die Beschaeftigung mit zeitlich zurueckliegenden Begebenheiten wirkten sich baulich und kunsthandwerklich auch in anderen Projekten aus:

Pakistan: Harappa-Kultur,

Kamerun: Staemme des Graslandes in der NW-Region.

Kolumbien: Aktivitaeten der Muiscas,

(und aehnliche Parallelen in BanglaDesh, SriLanka, Nepal, Iceland).

Weitere Informationen findet man durch Stoebern in den verschiedenen Blogs der DGFK.

Heute werden diesen kurzen Hinweisen bildliche Darstellungen damaliger Gottheiten der Wikinger beigefuegt.













Note for our foreign prospects

The https://spokupolonia.blogspot.com/ precedes the 11th issue with a statement.

SPOKUpolonia is the Polish Viking project on the island of Wolin, which deals with experimental archeology and cooperates with Foteviken in southern Sweden and Haithabu in Germany as part of an EU program. The aim is to draw attention to a specific area of the settlement.

Interestingly, there are more and more such sites, in line with the legal provisions regarding soil investigation, - so also the findings of the Semnonen tribe on the Stober estate in Nauen.

The pre-occupation with events in the past also had an impact on other projects in terms of construction and craftsmanship:

Pakistan: Harappa culture,

Cameroon: Tribes of grasslands in the northwest region.

Colombia: Activities of the Muiscas.

(And similar parallel in BanglaDesh, SriLanka, Nepal, Iceland).

Further information can be found through rummage in the various blogs (https://www.dgfk-archive.de/organizations/) of the DGFK.

Today these brief references are accompanied by pictorial representations of the Viking deities of that time.

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posted by Ume Farwa Shirazi @ October 25, 2020, ,

SPOKU Polonia X

Foteviken-Haithabu-Wolin

Zwischen Denkmaelern und Friedhoefen gibt es mehr, wenn dazu eine Bereitschaft existiert zu suchen.

Waehrend Denkmaeler und Friedhoefe zunehmend eine kuerzere Verfallszeit haben, Denkmaeler ausserdem durch gesellschaftliche Modeerscheinungen wie Genderismus, Anti-Kolonialismus, das Gedaechtnis ueber eine Zeit loeschen, so kann durch Auswertung von Flugaufklaerung etwas Licht und Ahnung ueber die eigene, vorherige Zeit bringen (Siedlungen von Amazonas-Kulturen, Hochkulturen an den grossen Fluessen in Nord-Amerika).

Die Woiwodschaft Westpommern mit Wolin und der Landkreis Havelland mit Nauen, mit einem Adler im Wappen, lassen zarte historische Verbindungslinien erkennen.

Eine kleine Initiative in Nauen hat das zum Anlass genommen fuer das Projekt Gannahall http://www.gannahall.de/ !

Vielleicht bietet sich eine Moeglichkeit das, bei den Vorfahren bekannte Fischleder, traditionell herzustellen.

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posted by Ume Farwa Shirazi @ September 24, 2020, ,

SPOKUpolonia IX

Saisonende 2020

Die Pandemie 2020 hat in -fast allen- Bereichen Verschiebungen zur Folge; so auch in den Vikinger-Projekten,- einer EU-gefoerderten Kooperation zwischen Polen (Wolin), Deutschland (Haithabu) und Schweden (Foteviken).

In Foteviken endete die Saison am 5. und 6. September mit einem Herbstfest, in dem die Mitwirkenden Voluntaere und Handwerker in Sachen Wikingerzeit, ihre Produkte den Besuchern vorstellten.



In einem kleinen Museum werden aerchologische Funde, das Leben zur Zeit der fiktiven Wikingersiedlung um 1134 und Zusammenhaenge des Handelns der Wikinger in Europa an Schautafeln, Video-Einblendungen und Objekten gezeigt.



Auch in Foteviken liegt der Schwerpunkt des Projektes in der Zurschaustellung des aktiven Lebens der fiktiven Siedlung, die sich anlehnt an das Leben um 1134.


In etwa zwanzig rekonstruierten Gebaeuden zwischen 950 und 1150 bekommt der Besucher Eindruecke ueber die Bauherstellungen, sowie die Nutzungen der Gebaeude.




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posted by Ume Farwa Shirazi @ September 10, 2020, ,


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